Steckbrief Mandoline

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Einstiegsalter: ab 6 Jahre

Die hellklingende, fröhliche Mandoline entwickelt sich schnell zu einem Lieblingsinstrument der Kinder. Sie ist wie die Geige gestimmt, aber mit vier Doppelsaiten aus Stahl bezogen und wird mit einem Plektrum gespielt. So entfällt (im Gegensatz zur Gitarre) die diffizile Feinarbeit der rechten Hand. Da zumeist einstimmige Melodien gespielt werden, ist auch das Notenbild sehr übersichtlich. Sollte das Greifen zu Anfang zu viel Mühe machen, kann die Mandoline auch nur mit jeweils einer Saite bezogen werden, ggf. sogar mit Nylonsaiten. Allerdings kann die Mandoline auch zu einem virtuosen Solo-Instrument werden.

Beim Musizieren mit der Mandoline steht der kammermusikalische Aspekt an erster Stelle. Schon sehr früh kann gemeinschaftlich musiziert werden. So wird der Einstieg in das Zupforchester vorbereitet, das sich dem Mandolinenspieler auch später über den Bereich der Musikschule hinaus als musikalisches Betätigungsfeld anbietet. Der musikalische Bogen spannt sich von der Renaissancemusik über die Klassik zu Volksmusik, Folklore und Jazz.
Fortgeschrittene Gitarristen und Geiger erlernen das Instrument besonders schnell.

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Die Mandola ist die „große Schwester“ der Mandoline. Sie ist genau gleich gestimmt, wird gleich gespielt und klingt eine Oktave tiefer. Sie findet im Zupforchester ihre Verwendung.
Wem die Mandoline zu hell klingt, wer die Kompliziertheit der Gitarre scheut und trotzdem schnell in einem Ensemble oder im Zupforchester mitspielen möchte, ist mit der Mandola richtig beraten.

Einstiegsalter: Ab 10 Jahre (wegen der Größe der Mandola und der erforderlichen Spannweite der Finger)
Musikalische Vorbildung wäre wünschenswert.


Leihinstrumente sind in begrenztem Umfang vorhanden.