Steckbrief Keyboard

Keyboard - Hannes Wagner
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Das ideale Einstiegsalter liegt zwischen 6 und 8 Jahren. In diesem Alter ist die Kinderhand sehr flexibel und anpassbar.

Die Geschichte des Keyboards beginnt eigentlich erst in den 60er Jahren, als aus den klassischen Klavierinstrumenten mit mechanischer Tonerzeugung neue elektrisch verstärkte Tasteninstrumente (Keyboard) entwickelt wurden, die auch die Tonerzeugung elektrisch oder elektronisch machten (elektronische Orgel, Synthesizer, Midi-Keyboard, Sequenzer). Das Keyboard mit heute fast grenzenlosen Einsatzmöglichkeiten ist in jeder modernen Musikrichtung zu finden (Jazz, Rock, Pop, Schlager, Musikproduktion).

Neben dem klaviertechnischen Erlernen und dem Kennenlernen der spezifischen Möglichkeiten dieses Instruments und dem Ausschöpfen dieser soll dem Schüler die Möglichkeit gegeben werden, eigene musikalische Ideen zu entwickeln und umzusetzen, z. B. Komposition oder eigene Arrangements bekannter Stücke. Von Anfang an hat das Spielen nach Gehör einen gleichrangigen Platz neben dem Spiel nach Noten. So wird früh ein Fundament für späteres Improvisieren gelegt.

Durch seine spezielle Machart erlaubt das Keyboard vor allem das Nachspielen von Popsongs. Hierbei ist auch der Unterricht in der Gruppe von Vorteil, da sich hier schon relativ professionelle Arrangements erarbeiten lassen.

Neben der Möglichkeit, populäre Songs fast vollständig auf seinem Instrument zu spielen, ist der Einsatz in Pop/Rockbands bzw. in Jazzensembles ein weiteres Übungsziel, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt.

Die geringen Anschaffungskosten im Vergleich zu anderen Instrumenten und die technischen Möglichkeiten sollten nicht zu dem Irrglauben verführen, dies sei kein „seriöses“ Instrument. Genau wie bei allen anderen Instrumenten ist auch hier regelmäßiges Üben und das Erlernen einer Grundklaviertechnik notwendig, wenn man ein gewisses Niveau erreichen will.

Leihinstrumente stehen an unserer Schule nicht zur Verfügung.