Steckbrief Tenorhorn

Tenorhorn
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Unterrichtsbeginn: ca. 9 Jahre, wegen der Größe

Die Geschichte der Blechblasinstrumente beginnt bereits im 16. Jhdt. (Naturtrompete, Posaunen, Signalhörner) in der klassischen Musik. Die ständige technische Weiterentwicklung (Ventiltechnik, neue Materialien und Metalllegierungen) haben eine Vielfalt von Instrumentengruppen geschaffen, die heute nicht nur in der klassischen Musik, sondern spätestens durch die Entstehung des Jazz Anfang des 20. Jhdt. auch in den modernen Stilarten des Rock/Pop/Fusion (Jazzrock) aber auch in der traditionellen und modernen Blasmusik verwendet werden.

Lernziel: Für alle Blechblasinstrumente ist zunächst eine elementare bläserische Ausbildung sowie das Erkennen und Erlernen der Naturtonreihe und der damit verbundenen technischen Ansatzprobleme wichtig.
Die Funktion und Anwendung des Naturtonprinzips muss zunächst in kleinen, klaren Schritten erlernt und umgesetzt werden. Notenkenntnisse können auch während der Ausbildung erlernt werden.
Später mit fortschreitendem bläserischen Können und technischer Verfeinerung werden dann auch stilistische Spezialgebiete erarbeitet (klassische Konzerte, jazzorientierte Stücke, Jazzimprovisation, auch Ausbildung zur Aufnahmeprüfung an weiterführenden Musikinstituten).

Hohe Blechblasinstrumente : Trompete, Flügelhorn (Ventiltechnik), Waldhorn (Ventiltechnik)
Tiefe Blechblasinstrumente : Tenorhorn, Bariton (Ventiltechnik), Posaune (Zugtechnik), Tuba (Ventiltechnik)
Leihinstrumente sind in begrenztem Umfang vorhanden.