Steckbrief Klarinette

Daniel Scherer - Klarinette
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Unterrichtsbeginn: ab 11 Jahre

Der Unterricht wird in Gruppen (in speziellen Fällen auch einzeln) abgehalten. Ziel ist neben solistischen Auftritten das Spiel in Ensembles und Jazz- und Dixiebands sowie klassische Schulorchester.

Das Instrument wird mit einem einfachen Rohrblatt gespielt. Das Erlernen einer soliden Ansatztechnik, Beweglichkeit der Finger sowie Ton- und Intonationsübungen sind eine der wichtigsten Lernziele auf der Klarinette.

Die Geschichte der Klarinette beginnt um 1720 aus dem französischen Chalumeau (Schalmeienart), später verbessert von Denner (Nürnberg). Seit Mitte des 18. Jhdt. hat sie im Orchester einen bevorzugten Platz (= Mannheimer Schule). Sie wurde viel bei Kammermusik und für solistische Aufgaben bei Mozart, Brahms etc. und vor allem in der Romantik eingesetzt.

Wegen der Beweglichkeit (ppp – fff in allen Lagen) und des beachtlichen Tonumfanges sowie ihres vielseitigen Klangspektrums war sie bei den Komponisten sehr beliebt.
Auch in Volksmusik (Blasmusik) und im Jazz (Dixie) wird sie oft eingesetzt.
In der Moderne eignet sich die Klarinette für ungewöhnlich neue Klangeffekte.

Drei Hauptgrößen und –stimmungen: Klarinette in B / in A - Hohe Klarinette in Es - Alt-Klarinette in F/Es -    Bassklarinette in B. Alle Instrumente werden im Violinschlüssel notiert.

Leihinstrumente sind in begrenztem Umfang vorhanden.